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Saltin-Diät

Eine Saltin-Diät ist ein Verzicht auf Kohlenhydrate über mehrere Tage in der Woche vor einem Wettkampf. Benannt wurde die Diät nach dem schwedischen Sportmediziner Bengt Saltin.

Zunächst leer man seine Kohlenhydratspeicher ca. eine Woche vor dem Marathon mit einem langen Lauf. Aufgefüllt werden die Speicher dann in den nächsten drei bis vier Tagen nicht mehr. Statt dessen greift man auf fett- und eiweißreiche Nahrung zurück. Das Training läuft während dieser Zeit weiter. In den letzten drei Tagen vor dem Marathon erfolgt dann eine Ernährungsumstellung auf extrem kohlenhydratreiche Kost, um die Speicher zu füllen, oder gar zu überfüllen.

Zu beachten sind bei einer Saltin-Diät nicht nur die physischen Effekte auf den Körper beim vollständigen Verzicht auf Kohlenhydrate, sondern auch die psychischen Auswirkungen, die solch extreme Umstellungen mit sich bringen können. Als ein Beispiel genannt sei eine negative Stimmung oder Gereiztheit während der Saltin-Diät, was aber sicherlich auch vom jeweiligen Gemüt eines Läufers abhängt. So berichteten die Hahner-Twins, dass sie diesen negativen Effekt bislang noch nicht bemerkt haben.


Quellen:

Natrium

Die empfohlene Tagesmenge von Natriumchlorid (NaCl) beträgt 2.300 mg. Doch wie viel nahmen Läufer zu sich, bzw. wie viel sollten Läufer zu sich nehmen? Schließlich schwitzt man bei einer intensiven Trainingsbelastung an warmen Tagen mitunter mehr NaCl aus als die empfohlene Tagesmenge. Häufig kann man dies anhand von weißen Rückständen auf Laufshirt oder -hose und der Haut feststellen. Ein Indikator dafür, dass man mit dem Schweiß auch jede Menge Mineralien aus dem Körper transportiert hat. Und auch ein guter Anhaltspunkt, ob man nun nach dem Training oder Wettkampf viel NaCl zu sich nehmen sollte. Bei deutlich sichtbaren Salzrückständen auf der Haut sollte man beispielsweise ein Sportgetränk mit 200 mg Natrium pro Viertelliter zu sich nehmen.

Dr. Bob Seebohar, Leiter des Instituts für Sporternährung an der University of Florida, rät dazu, auf seinen Körper zu hören. Hat man Appetit auf etwas salziges, sei dies ein Signal des Körpers, dass er Salz benötigt. Und gerade für Läufer sei es nicht bedenklich, wenn die empfohlene Tagesmenge von 2.300 mg überschritten wird, vor allem an Tagen mit einen intensiven Training.


Quellen:

Soja

Ein Eiweißlieferant und eine pflanzliche Quelle für alle acht essentiellen Aminosäuren. Gewonnen wird Soja aus der Sojabohne und gehört daher zur Familie der Hülsenfrüchtler.

Zunächst wurden Sojaprodukte häufig von Vegetariern und Veganern verwendet. Nach und nach wurde aber auch Sojamilch immer populärer. Auch für Sportler ist Soja ein interessanter Baustein in ihrem Ernährungsplan, gilt die Sojabohne ja letztlich nicht nur als Eiweißlieferant, sondern ist auch reich an Ballaststoffen, Calcium, Eisen und Vitamin B6.

Pasta-Party

Eine Versammlung von Läufern am Tag vor einem Wettkampf, um sich kollektiv den Bauch mit Nudeln vollzuschlagen. Bei den großen Stadtmarathons gehört eine solche Veranstaltung mittlerweile zum Standard-Programm.

Beim Frankfurt-Marathon gab es 1994 anstatt einer Pasta-Party eine Kartoffel-Fete, und beim Wien-Marathon wird Kaiserschmarrn aufgetischt. Es müssen also nicht immer Nudeln sein.

Kohlenhydrate

Einst der Begriff schlechthin, wenn es um die Ernährung von Läufern geht. Über kohlenhydratreiche Nahrung wird dem Körper Energie zugeführt, die er während des Trainings oder Wettkampfs verloren hat.

Carbo Loading

Das Vollpumpen des Körpers mit Kohlenhydraten vor einem Wettkampf. Meist geschiet dies in Form von Nudeln, häufig auf sogenannten Pasta-Partys, die vom Veranstalter angeboten werden.